Auf der Suche nach dem „Fehler im System“

Warum behandel ich immer ein „ganzes“ Pferd?

Kehrt eine Beckenproblematik immer wieder, liegt die Ursache meist ganz woanders.

Habe ich ein Pferd mit Problemen in der Vorhand, sollte ich in jedem Fall die Zähne mit anschauen.

Viele Pferd sacken im unteren Halsdrittel weg und „blockieren“ dadurch wichtige Nerven- und Versorgungsleitungen, die durch diese Region laufen. Mögliche Symptome können Verhaltensaufälligkeiten, Rittigkeitsprobleme, Stoffwechselstörungen, Steifheit im Rücken oder den Gliedmaßen sein.

In den Aufnahmen seht ihr ein Pferd, dass vermutlich in der Vergangenheit ein Schädeltrauma erlitten hat. In Kombination mit Zahnproblemen bzw langjähriger fehlender Zahnkontrolle und verschiedenen weiteren Stressoren (Reiten, Mißverständnisse aufgrund von Fehldiagnosen zw Reiter u Pferd usw.) manifestiert sich ein Kompensatorisches Bewegungsmuster, welches langfristig weitere Symptome an anderen Stellen (Rücken, Gelenke..) nach sich ziehen kann.
Trotzdem alle Beteiligten sich wirklich viel Mühe geben und immer versuchen es so gut wie möglich zu machen!

Solange man „die alten Schätze“ also die Erlebnisse, wo das betroffene System zumindest für einen Moment überfordert war, nicht anschaut und zuende bringt, gibt es eine Störung im Nervensystem, die mich davon abhält mein ganzes Potential zu entfalten. Zellen „erinnern“ sich. Über Berührungen und osteopathische Körperarbeit kann man dem betroffenen Nervensystem helfen diese abgespaltenen Teile wieder zu integrieren und damit wieder mehr ins eigene (Fließ)Gleichgewicht zu kommen. Man ist dann wieder in der Lage auf die entsprechenden Reize, die mich vorher irritiert haben, angemessen zu reagieren. Beim Fluchttier Pferd bedeutet das, es bleibt im „Denkmodus“ und muss weder erstarren noch weglaufen.

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