Faszien & ihre Funktion gut erklärt

„Unser Körper ist fortwährend bestrebt sich zu erhalten, wozu er Gebrauch macht von den zahlreichen Möglichkeiten der Kompensation.“

z. B. kommt es so zu Fehlhaltungen oder Überlastungerscheinungen wie dem Absinken des Pferderumpfes zw den Schulterblättern.

Faszien, ein bisher recht vernachlässigtes Wunderwerk der Natur. Eine umfassende und verständlich geschriebene Beschreibung des Fasziengewebes, der Zusammenhänge und Funktionen, findet ihr in dem verlinkten Artikel von Maike Knifka.

Sie erklärt warum mit dem neuen funktionalen Verständnis der Ganzheit eines Körpers, insbesondere die sanften Therapien immer erfolgreicher eingesetzt werden. Hierbei ist ein zentrales Merkmal, dass immer unterhalb der Schmerzgrenze behandelt wird!

Eine Zunahme der Blut- und Sauerstoffversorgung in den Zellen erhöht die Fließfähigkeit und die Kommunikationsfähigkeit im Fasziengewebe. Faszien sind sozusagen wie ein riesiges Mindmap für den Körper. Sie sind von vielen Nervenfasern durchzogen und bilden ein komplexes dreidimensionales Netzwerk bis auf Muskelzellebene.

Zudem wurde herausgefunden, dass das Fasziengewebe Rezeptoren beherbergt, welche einem besonderen Hirnareal Wahrnehmungen melden. So erklärt sich der Zusammenhang zw sanften Berührungen, wie sie bspw in der craniosacralen Therapie angewandt werden, und dem emotionalen Gleichgewicht des Patienten.

So kann Pferden mit zum Beispiel viel Stress durch einen Stallwechsel, schlechte Erfahrungen, nach Unfällen oder Traumata durch myofasziale und craniosacrale Behandlungen zu mehr emotionaler Stabilität und Ausgeglichenheit verholfen werden. Dadurch können „Unarten“ verschwinden oder die Schreckhaftigkeit lässt nach.

 

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