Feedback zum Wochenendworkshop Körperarbeit 2020

Was habe ich von dem Kurs erwartet und womit bin ich heim gegangen?

Ich habe erwartet, dass wir ein paar Übungen pro Körperregion lernen, die man ohne große Vorkenntnisse (außer eben die Theorie) und mit trotzdem gutem Erfolg zu Hause anwenden kann. Dies wurde erfüllt, sogar übererfüllt, da ich sogar mehr "sehe" als gedacht.

Anne J.

Ich bin sehr entspannt und ausgeglichen nach Hause gefahren. Der Kurs hat alle meine Erwartungen erfüllt, es war toll mit solch entspannten Pferden die Übungen in Ruhe auszuprobieren und auch bei anderen die Anwendung und Wirkungen zu beobachten.​

Elisa G.

Erwartung: Erlernen von diversen Handgriffen zur Entspannung meines Pferdes, v.a. im Bezug auf ihren Spat und den damit verbundenen "Folgeproblemen" Meine Erwartungen wurden erfüllt.

Alex M.

Ziel war es den Blick von Bewegungsläufen, Fehlhaltungen bei Pferden zu schulen und meine Wahrnehmung zu verbessern. Ich wollte gern so viele Griffe und Übungen wie möglich ausprobieren und bin völlig auf meine Kosten gekommen! Ich war beeindruckt wie super die Pferde mitgemacht haben und wie viel man im Alltag „übersehen“ kann. Diese ganz besondere Atmosphäre im Kurs hat es mir ermöglicht meinen Horizont zu erweitern und neue Ansätze in der Arbeit mit meinem Pferd zu schaffen. Ich bin entspannt und mit einem positiven Gefühl nach Hause gefahren - vor allem nach deiner Behandlung an mir selbst. Von dieser bin ich übrigens immer noch sehr Beeindruckt und tatsächlich hat sich einiges in meiner Hüfte getan. Zugleich muss ich aber zugeben, dass ich total müde davon war.

Laura S.

Ich hatte erwartet, besser erkennen zu können, wo meine Mädels „Baustellen“ haben und ein paar Möglichkeiten an die Hand zu bekommen, ihnen beim Arbeiten daran oder Lösen dieser zu helfen. Erwartungen voll erfüllt.

Conny (TA)

Was hat sich an meiner Sicht auf die Pferde geändert? Was war dein größter "Aha-Effekt"? Was hat mich am meisten beeindruckt/überrascht?

Dass es so viele Details gibt, auf die man im Alltag nicht achtet.
Man wird nie alles wissen, was man eigentlich braucht um ein guter Pferdemensch zu sein 🙂 Aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm. Aber diese Erkenntnis war für mich wichtig.

Anne J.

Alle Pferde hatten nach dem Kurs einen besseren Rücken, der Rumpf hing nicht mehr so „in den Seilen“ obwohl nicht im herkömmlichen Sinne trainiert wurde. Das hat mich besonders beeindruckt und beschäftigt mich heute noch in Bezug auf allgemeine Gedanken zur Gestaltung des Trainings. Wahrscheinlich würden so viele Pferde von den Übungen profitieren und die Trainingsresultate wären viel besser, wenn im Alltag häufiger Körperarbeit eingesetzt wird und erst dann an Kappzaum o.ä. trainiert wird.

Elisa

Mir war bereits klar, dass Pferde uns viel mehr sagen, als wir im Alltag verstehen, doch wenn man sich die Zeit nimmt um genau hinzusehen und ihnen die volle Aufmerksamkeit schenkt, so kann man kann man sich das Leben um vieles leichter machen. Ich war positiv überrascht, wie viele unserer „Testobjekte“ sich im laufe des Kurses positiv verändert haben. Oftmals sind die Rücken etwas hoch gekommen oder ein tieferes atmen hat bei vielen statt gefunden. Einen Ah - Ha - Effekt erlebte ich, als sich eine der schwarzen Stuten das Becken selbst gerichtet hatte und auch die Arbeit am Kopf mit den Pferden und deren Reaktionen fand ich spannend zu beobachten.

Lisa S.

Dass man auch Übugnen, die man ja eigentlich nur "probiert" um selbst sie erstmal zu lernen, schon etwas bewirken.

Anne J.

Ich war überrascht, wie gut meine Mädchen mit dem ganzen Kurswochenende klargekommen sind. Es war ja das erste Mal seit einem Jahr, dass sie woanders und bei anderen Pferden waren und sie waren so souverän. Ich weiß also, dass ich den Beiden eine ganze Menge zutrauen kann 🙂 Desweiteren war ich erstaunt, wie schnell sich alle Pferde „fallen lassen“ konnten und wie entspannt der gesamte Kurs war. Herrlich! Und ich war baff, mit wie wenig sich soviel Reaktion hervorrufen lässt.
Das Zucken übers Sylvchens LWS nach der Berührung am Symphysenpunkt hat mich beeindruckt und ihre Reaktion, als Du sie behandelt hast. So wütend/panisch/entsetzt/traurig habe ich sie noch nie gesehen, vielleicht war sie nicht traurig, aber mich hat es traurig gemacht, dass sie vielleicht einiges Unschönes hinter sich hat. Und ich fand es schön, zu sehen, dass Du etwas bewirken konntest/kannst. (Anm.: Hier wurden alte Traumata durch die Kursleiterin behandelt.)
Es beruhigt mich, die Wirkung der Körperbandagen gesehen zu haben. So kann ich damit den Mädels Impulse geben, die ich momentan beim alleinigen reiten/longieren nicht geben kann, weil ich selber noch viel mehr lernen muss.

Conny (Tierärztin)

Mich hat beeindruckt, mit wie wenig Aufwand man große Reaktionen erzielen kann. Auch wenn das Wochenende anstrengend für Princess war (hab ich v.a. am Montag bemerkt), war sie dennoch wirklich tiefenentspannt und hat fast alles ausnahmslos genossen, obwohl sie eher von der skeptischen Sorte ist und gern mal überzeugt werden will.

Fühle ich mich jetzt in der Lage selbständig Übungen aus dem Bereich der osteopathischen Körperarbeit bei meinem Pferd anzuwenden?

Im Rahmen meiner Möglichkeiten setze ich diese um. Natürlich ersetzen meine Behandlungen nicht die einer ausgebildeten Fachkraft. Doch das Wochenende hat mir ein „Erste.-Hilfe-Set“ gegeben. Ich versuche mich in den Übungen wo ich mich wohl fühle und was mir mein Pferd ermöglicht. Einige Übungen gelingen uns schon wirklich gut 🙂

eine ganz "normale Pferdebesitzerin"

Ja.

alle Teilnehmer ;p

Ja, zwischendurch zum Verwöhnen. Eine osteoptische Behandlung ersetzt das Erlernte jedoch nicht.

Was hat sich in meiner Wahrnehmung gegenüber Pferden verändert?

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Wahnsinn, wie feinfühlig solch große Wesen sind.

Alex M.

Ich hoffe, ich bin noch aufmerksamer geworden. Und weiß aber auch aufs Neue, dass ich daran arbeiten kann, wie meine zwei Pferde mich wahrnehmen und entsprechend auf mich reagieren, je nachdem, wie sicher oder unsicher bzw. fokussiert ich selbst bin. Sie können uns eine Menge sagen, wenn man zuzuhören weiß oder Reaktionen zu lesen versteht. Ich habe vor unserem Webinar/Kurs nie bewusst darauf geachtet. Wusste schon, was ihnen gefällt und nicht gefällt, aber auf ein Zwinkern oder Zucken der Lippen hätte ich nie so geachtet, wie jetzt nach dem Kurs. Auf so leise Zeichen.

Conny (Tierärztin)

Durch die Übungen und das Beschäftigen mit der Masterson Methode sind mir noch mehr die kleinen körpersprachlichen Zeichen ins Bewusstsein gerückt, worüber Pferde kommunizieren.

Elisa

Dass sie noch sensibler sind, als ich vorher schon wusste. Dass Traumata einfach genauso behandelt gehören wie bei uns Menschen.

Anne

Was hat sich bei mir verändert?

Durch die persönliche Erfahrung am eigenen Körper, war es für mich sehr intensiv! Ich kann nun besser nachvollziehen wie Pferde die Behandlung vielleicht wahrnehmen und was es bei ihnen ggf. auslöst. Durch den Kurs habe ich noch mehr den Wunsch entwickelt meinem Pferd zu helfen und ihm ein gutes Gefühl in seinem Körper zu verschaffen.

Lisa

Ich hätte nicht gedacht, dass Püppi sich so auf mich einlässt und auf mich reagiert. Ich dachte nicht, dass ich auch "magische Hände" habe. Das zeigt mir, dass man sich einfach mal trauen muss.

Alex M.

Ich hoffe, ich mache mir weniger einen Kopf darüber, was andere über mich denken und ob alles so richtig und gut auch für die anderen ist. Ich werde mehr auf mich und meinen Bauch hören, denn es hat ja alles gepasst. (Eigentlich dachte ich, ich wäre schon besser 😉 )
[...]

Beruflich bin ich mal wieder darauf gestoßen worden, nicht ganz so „eingefahren“ zu sein. Der Blickwinkel weitet sich wieder, das ist gut und hält hoffentlich an.

Conny (Tierärztin)

Ich bin verständnisvoller geworden für Probleme und Verhaltensweisen der Pferde.

Anne J.