OSTEOPATHIE: das „Knochenleiden“

OSTEOPATHIE – wenn man in ein medizinisches Lehrbuch schaut, lautet die Definition: „osteo“ von Knochen und „pathos“ das Leiden, also „Knochenleiden“.

Doch es steckt so viel mehr dahinter. Der Mensch und auch die Tiere bestehen nicht nur aus „Haut und Knochen“. ;p

Alles im Körper ist miteinander verbunden. Die Strukturen und Funktionen der einzelnen Organe sind untrennbar miteinander verflochten und beeinflussen sich gegenseitig. Daher sagt man auch:

form follows function – Form folgt der Funktionsweise.

Ein wichtiger Aspekt, der in der parietalen Osteopathie häufig nicht bedacht wird, jedoch aktuell durch die populäre Faszienthematik wieder in den Vordergrund rückt, sind somatische Dysfunktionen. Das bedeutet, Einschränkungen & Läsionen im Stoffwechsel durch Fehlstellungen im Skelettsystem.

Eine Störung durch Kompression der „Versorgungs-Leitungen“, wie Nerven und Gefäße, führt zwangsläufig zu einer Unterversorgung der betroffnenen Region. Es entsteht ein Mangel an Nährstoffen und auch die Abfuhr von Abfallstoffen ist eingeschränkt. Dadurch können Krankheiten entstehen.

Eine Korrektur einer Fehlstellung, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule, wo aus dem Rückenmark alle Nervenplexi entspringen, die unseren Körper versorgen, wirkt manchmal „Wunder“. Es kommt zu einer Harmonisierung der Körperflüssigkeiten und damit zum besseren Abtransport von Abfallstoffen, Keimen usw. in der entsprechenden Körperregion. Der Zellstoffwechsel funktioniert besser und es können sich Ödeme oder andere Auffäligkeiten unter der Haut zurückbilden.

Eines meiner Kundenpferde hatte einige „Knubbel“ vorne auf der Brust. Die Haut war unversehrt. Nach einer osteopathischen Behandlung der Thoraxapertur bildete sich das verhärtete Gewebe innerhalb einiger Tage zurück. Das war ein angenehmer Nebeneffekt der Behandlung der Thoraxapertur und des gesamten Wirbelsäulenbereichs.

I love it <3