Pferdefutter: Luzerne oder Esparsette?

heißer Tipp für leckere Futterergänzung: Luzernecobs oder Esparsette – Wo ist da der Unterschied?

Simone Meyer vom Semhof erklärt die Unterschiede:

„Bei der Esparsette handelt es sich ebenso wie bei der Luzerne um eine alte Kulturpflanze. Sie hat jedoch einen höheren Tanningehalt und ist von der Einweißzusammensetzung her interessanter (hat 50 % mehr Lysin). Allerdings ist ihr Gesamteiweiß nicht ganz so hoch wie bei der Luzerne (außer Luzerne Medium – die hat zum Beispiel weniger). Was das Kalzium/Phosphor-Verhältnis angeht haben Sie mit der Esparsette denke ich allerdings keine Vorteile. Die Esparsette zeigt Ihre Wirkung vor allem im Bereich der Verdauung und des Stoffwechsels. Da ist sie richtig gut. Sie wirkt außerdem anthelmintisch und wurmtreibend, pflegt den Darm und baut auf. Eine Wohltat für den Darm! Die meisten machen mit der Esparsette einige Male im Jahr eine Kur mit einigen 100 g über 2-3 Wochen jeweils.

Vielen Kunden füttern zur normalen Heuration wenn diese zu niedrig ausfällt vorwiegend Heucobs, Wiesencobs oder Luzernepellets dazu. Manche mischen sich auch selbst etwas zusammen. Man kann auf diese Weise schon die Nährstoffdefizite der mangelnden Heu- und Grasfütterung ausgleichen. Einige Pferdeställe sind sogar dringend darauf angewiesen, da sonst das Heu nicht reicht.“

Vielen Dank Frau Meyer für die nette Beratung und die guten Tipps!

Wer sich nicht sicher ist, was er seinem Pferd am besten füttern sollte, kann sich direkt beim Semhof beraten lassen.

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