Über mich

Mein Name ist Lina Peuckert, geboren (*18.04.1984) und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, lebe ich seit 2004 in Jena, in Thüringen. An der Friedrich-Schiller-Universität habe ich Sportwissenschaften, Spanisch und biolog. Anthropologie studiert.

Während meines Studiums nahm ich für ein Jahr reißaus und lebte und arbeitete in Chile in Südamerika. Die ersten drei Monate meines Auslandsaufenthaltes verbrachte ich auf der Hacienda Los Lingues®. Dort bekam ich „mein“ erstes eigenes Pferd und durfte mit der Criollo-Stute „Ingrata“ auf eigene Faust meine ersten Reitabenteuer in den Voranden erleben.

Nach dieser lehrreichen und unvergesslichen Zeit, war mein „Pferdevirus“ wieder geweckt und fortan ergaben sich immer mehr Möglichkeiten und Gelegenheiten mit Pferden zusammenzusein. Dabei haben mich die „Wildnis“ und das Abenteuer mehr gelockt als der Turnierrummel und blinkende Reitstiefel. Mich fasziniert seit klein auf die subtile Art der Kommunikation zwischen den Tieren. Und es gibt nichts schöneres, als wenn man sich „ohne Worte“ versteht. Jedes Pferd verkörpert so viel Schönheit, Kraft, Sanftmut und Lebensfreude. Schon als Kind konnte ich Stunden damit verbringen den Tieren einfach nur zuzuschauen und mich mit ihrer lautlosen Sprache zu beschäftigen…

Über meine eigenen sportlichen Betätigungen in diversen Sportarten, das Studium der Sportwissenschaften, meine jahrelange Lehrtätigkeit in der Kletterhalle, die verschiedensten Kurse und Fortbildungen und über die Arbeit und Ausbildung meiner eigenen Tiere, sammelte und sammle ich reichlich Erfahrungen über das Vermitteln von Bewegungsgefühl und Körperwahrnehmung. Mir bereitet es große Freude Menschen wie Tieren zu helfen in sich selbst hineinzuspüren und ganz neue Möglichkeiten und Fähigkeiten am eigenen Körper zu entdecken. Mein Anliegen ist es Anreize zu setzen und Räume zu öffnen, um sich selbst wieder in Harmonie und Balance zu bringen. Das Ziel vor jeder Leistung, sollte dabei immer die eigene Motivation  (Freiheit und Freiwilligkeit) und ein gesundes Wohlbefinden sein.

Den Weg zur (Pferde-)Osteopathie fand ich durch das „eigene Leid“. Mein erstes eigenes Pferd, der erste (und leider nicht der einzige) unpassende Sattel und so nahm die Odysse mit Sattlern, Hufpflegern, Osteopathen und Stallbesitzern ihren Lauf… Wie ahnungslos man doch als „normaler Reiter“ ist! Einen ersten Lichtblick auf der Suche nach dem richtigen Weg zum gesunden Pferd, brachte mir Tierheilpraktikerin & Cranio Sacral Therapeutin Stephanie Philipp. Mit ihrer jahrzentelangen Erfahrung in verschiedenen Therapieformen, ihrer ruhigen, aber bestimmten Art und dem unglaublich guten Gespür für das Befinden von Mensch und Tier, eröffnete sie mir ganz neue Wege und Welten. Hin und weg von der Effektivität der sanften Berührungen in der Craniosacralen Therapie fing ich an mich mehr damit zu beschäftigen und entschied mich schließlich selbst den Weg der Osteopathie einzuschlagen. Osteopathie als ganzheitliche Methode für Mensch und Tier ist einfach zu gut, um es nicht zu tun… 🙂

Im Zuge der verschiedenen Fort- und Weiterbildungen, entstand neben einem umfangreichen Fachwissen, erst einmal eine totale Verwirrung. Wissensexplosion & – konfusion… Erst nach 2 Jahren intensiver Ausbilung schließt sich der Kreis und ich bin bei dem eigentlichen Grundgedanken der Osteopathie angekommen: Heilung kann nur ganzheitlich stattfinden und jeder Organismus heilt sich selbst.

Als Therapeut übernehmen wir die Aufgabe eines „Forschers“. Wir versuchen die Ursachen für die Störungen im Körpersystem zu erkennen,  um sie dann zu beseitigen und dem Körper Impulse zur Selbstheilung zu geben. Das bedeutet, wir lösen (Ver-)Spannungen, bewegen Gewebe, eröffnen neue (Bewegungs-)Räume und suchen nach der Gesundheit im Körper.

 

einige Aus- & Weiterbildungen, die meine Arbeit heute prägen:

 

meine Tierfamilie:

Mischlingshündin FRIDA (*2007?)

Sie kam im April 2010 zu mir und folgt mir im wahrsten Sinne des Wortes seitdem auf Schritt und Tritt. Wir sind unzertrennlich wie man so schön sagt und finden das beide ganz wunderbar. Natürlich ist das manchmal mit Einschränkungen verbunden, sowohl für den Hund wie auch für mich, aber das ist es mir in jedem Augenblick wert. Wir verstehen uns ohne Worte und ich bezeichne sie gerne als „mein Seelchen“. 😉 Frida kommt aus Spanien und hat erst mit der Zeit gelernt, was es bedeutet ein „Hundeleben“ (im positiven Sinne) zu führen. Es ist ganz wunderbar zu sehen wie sie Tag für Tag immer mehr Vertrauen in sich selbst und in ihr Dasein bekommt und ab und an auch mächtig stolz darauf ist.. Anfangs war sie „stumm“, sie hat nie gebellt. Eines Tages ist ihr in irgendeiner aufregenden Situation, dann doch ein helles Bellen entfahren. Huch..! Da wurden die Hundeaugen gross und etwas verwirrt sah sie mich an, als wolle sie sagen „Das wollte ich gar nicht!“ Sehr niedlich… mittlerweile ist sie sich ihrer lautmalerischen Fähigkeiten sehr wohl bewusst und setzt sie dezent, aber sehr bestimmt ein. Gemeinsam mit den Pferden streifen wir so oft es geht durch Wälder und Wiesen…

P.R.E. CORAZON (*27.06.2006) – „der Spanier!“ – mein allerliebstes Lieblingspony <3

Realtiv spontan kam mir 2014 ein Pferd in’s Haus. Ein weiterer Spanier… (Irgendwo in meiner Ahnengeschichte muss da wohl eine Verbindung zur iberischen Halbinsel bestehen.) Hach ja… „groß und braun“, so war seit eh und je meine Vorstellung von „meinem Pferd“. Nun ja, ihr seht ja selbst: „klein und weiß“ stand plötzlich vor der Tür und hat mich ganz lieb am Ärmel gezupft. Was soll man da machen… 😀 Sein Name ist in jedem Fall Programm (Anm.: corazon (span.) = Herz). Zusammen mit Frida sind sie mein Herz und meine Seele. Corazon hat wirklich ein riesengroßes Herz und er ist mein allerbester Freund! Er bringt mich gerne zum Lachen – oder zur Weißglut.. ;p am Ende lachen wir meist beide wieder.

 

EINSTEIN – „der kleine Mann“ und der kluge Kopf in der Familie <3 (*März 2016)

Meine Neujahrsüberraschung 2018! Da ist er, „der große Braune“, den ich immer haben wollte. Nun ist er da, ganz spontan und mit voller Wucht hat er sich in mein Herz geschlichen – und gleich auch ein bißchen mein Leben durcheinandergewürfelt. ;p Kann ja ma‘ nicht schaden. Ich freue mich sehr und bin gespannt, wo die Reise hingeht.

Und natürlich lernt er nur Unfug von meinem Spanier Corazon… harrrr!

So geht es bunt zu bei uns, gemäß dem Grundsatz der Osteopathie: LEBEN IST BEWEGUNG – BEWEGUNG IST LEBEN! …die Tiere halten einen viel auf Trab, aber das ist gut so. <3

Ein Leben ohne Tiere kann ich mir nicht mehr vorstellen. 😀